Gemeindeleben

Seit fünfzehn Jahren in Albertus-Kita

Frey Großer Bahnhof in der Albertus-Kindertagesstätte: Leiterin Maria Frey hält der Einrichtung an der Heidelberger Straße seit fünfzehn Jahren die Treue. Anlass genug für eine Feierstunde mit den Kolleginnen, Eltern und Kindern, bei der Pfarrer Thomas Groß die Jubilarin mit der Silbernen Ehrennadel sowie einer Urkunde ehrte.

Damit würdigte die Diözese Mainz „die treue Mitarbeit im Dienst der Caritas“. Groß selbst hob in seiner kurzen Ansprache hervor, dass er seit nunmehr fünf Jahren vertrauensvoll mit Maria Frey zusammenarbeitet. Geschenke gab’s natürlich auch – und passend zur Sommerzeit überreichten die Kinder ihrer Leiterin für jedes Berufsjahr eine Sonnenblume.

Seit vierzehn Jahren ist die Zwingenbergerin die Leiterin der zur katholischen Kirchengemeinde St. Georg gehörenden Albertus-Kindertagesstätte; am 6. Juli 1994 kam Maria Frey, die unter anderem Sozialpädagogik studiert hat, als Erzieherin in die Bensheimer Kindertagesstätte. Ein Jahr später stieg Frey bereits zur Leiterin der nach dem offenen Konzept arbeitenden Kita auf, die von insgesamt 50 Kindergarten- und 30 Schulkindern besucht wird.

Stationen des bewegten Berufsleben hatten die Kolleginnen in Wort und Bild in einer originellen Filmvorführung festgehalten: Anhand von in mühevoller Detailarbeit ausgewählten Fotos, den entsprechenden Fußnoten und der passenden Musik konnte die Jubilarin die fünfzehn Jahre noch einmal im Zeitraffer Revue passieren lassen. Zu den wichtigsten Ereignissen gehörten unter anderem die architektonisch auffällige Erweiterung der Albertus-Kita vor fünf Jahren sowie die Umgestaltung des Außengeländes, bei der Erzieherinnen und Eltern in einer beeindrucken Gemeinschaftsleistung selbst Hand anlegten. Überdies kam es in der langen Zeit zu zahlreichen Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kirche, beispielsweise dem Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann sowie dem Mainzer Weihbischof Werner Guballa, und auch die zu einer Kindertagesstätte gehörenden Elternabende und Sommerfeste waren – wie der Beitrag zeigte – einprägsame Momente im Rahmen von Freys beruflichem Wirken.