Gemeindeleben

Hessentag als ein Mosaikstein

Pfarrei Sankt Georg will offen für alle Menschen sein.

Wie kann die Pfarrgemeinde St. Georg nach innen stark und für alle Menschen offen sein? Wie kann das vielfältige „Netzwerk St. Georg“ übersichtlich dargestellt werden? Welche Angebote müssen geschaffen oder bekannter gemacht werden, um Anlaufstelle für hilfsbedürftige Menschen zu sein? Diesen und anderen Fragen hat sich der neue Pfarrgemeinderat von St. Georg im Rahmen seiner Klausurtagung in Steinbach bei Frankfurt gestellt.

klausurtagung

Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Pfarrer Thomas Groß, Vertreter der KJG (Katholischen Jungen Gemeinde), Cornelia Tigges-Schwering vom Mehrgenerationenhaus St. Franziskus, Mariette Rettig von der Bensheimer Tafel und Doris Kellermann vom Eine-Welt-Laden haben sich mit der Moderatorin der Klausurtagung Dr. Ursula Stroth auf den Weg gemacht, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Die Planungen reichen bis ins Jahr 2016 und richten den Blick auch auf den Hessentag 2014, der ein wichtiger Mosaikstein für die Arbeit des aktuellen Pfarrgemeinderats werden soll: „Wir sehen hier eine gute Gelegenheit, uns als Gemeinde einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren und zu zeigen, wie groß und vielfältig das Netzwerk St. Georg ist“, sagt Franz Schlink, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats.

Auffällig ist, dass selbst den „Insidern“ der Pfarrei die Vielfältigkeit nicht bewusst war und es zahlreiche Treffen, Angebote und Gruppen gibt, die zu St. Georg gehören. Hier gilt es, dieses Netzwerk transparent und bekannter zu machen. Insbesondere kranke und schwache Menschen sollen verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. So werden beispielsweise die Kunden der Bensheimer Tafel persönlich zu Treffen mit dem Pfarrgemeinderat eingeladen.

Allgemeine Zukunftstrends wie eine älter und bunter werdende Gesellschaft und weniger Hauptamtliche in der Kirche sind Herausforderungen, denen sich auch die Pfarrei St. Georg stellen muss. Für die Zukunft sind regelmäßige Treffen mit Jugendlichen der Pfarrei geplant. Die „Köpfe“ des PGR werden im Gottesdienst vorgestellt, um dem Gremium ein „Gesicht“ zu geben. Untereinander sollen sich die einzelnen Gruppen miteinander vernetzen. Beispielsweise ist regelmäßig ein Austausch zwischen Jugend und Seniorenkreis geplant.

Der PGR will Schnittstelle innerhalb der Gemeinde sein und Orte der Begegnung schaffen. Außerdem soll das „Zusammenwachsen“ der Teil-Gemeinden Bensheim, Schönberg und Reichenbach gefördert werden, ohne dabei die ortstypischen Strukturen aufzubrechen, sondern die lokalen Besonderheiten zu stärken und zu betonen. Bei Taufen, Empfängen oder anderen Anlässen will der PGR Bindeglied zwischen Gemeinde und Gemeindeleitung und nah an den Menschen sein. In den kommenden Monaten werden die Ziele mit konkreten Projekten umgesetzt.