Thomas Groß: Erinnerungen

Wir trauern um Thomas Groß

Eine Stimme, die uns so vertraut war, schweigt, ein Mensch, der immer da war, lebt nicht mehr. Wir trauern um unseren Pfarrer Thomas Groß, der am 15. September 2012 im Alter von 55 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Thomas Groß SW

In der Stadtpfarrkirche Sankt Georg besteht ab sofort die Möglichkeit, Abschied zu nehmen und sich in das Kondolenzbuch einzutragen. Das Requiem ist am Samstag, den 22. September 2012 um 10.00 Uhr in St. Georg, anschließend um 11.30 Uhr die Beerdigung auf dem Friedhof Bensheim Mitte. Parkmöglichkeiten bestehen im Parkhaus Platanenallee (am Sa. von 8.00 – 15.00 Uhr kostenfrei) oder im Parkhaus Guntrum (Nibelungenstraße 14). Der Gang zum Friedhof erfolgt zu Fuss.

Zum Gedenken an unseren verstorbenen Pfarrer, wird die hl. Messe in Sankt Andreas Reichenbach am Sonntag, den 23. September 2012 um 09.30 für Pfarrer Thomas Groß gelesen.

Gedenken an Thomas Groß

19 Kommentare

  1. Liebe Mitchristen in St. Georg,
    heute haben wir im Anschluss an den Gottesdienst in der Bergkirche einen Pilgerweg beschritten. Unterwegs erreichte uns die Nachricht, dass Thomas Groß in Gottes Ewigkeit vollendet wurde. Eine Weile konnten wir es nicht fassen. Jetzt weicht die Ungewissheit. Wir teilen Ihre Trauer und erinnern uns gern an die ökumenische Offenherzigkeit, mit der uns Thomas Groß begegnet ist. Viele unserer Gemeindeglieder haben die besonderen Aktionen wie zum Beispiel Valentinstag oder Happy birthday Jesus geschätzt, die sich mit Thomas Groß verbinden. Sein Werk scheint uns unvollendet. Jedoch fehlt uns die Einsicht in Gottes Masterplan.
    In geschwisterlicher Verbundenheit
    Christof Achenbach, Pfarrer für die Evang. Kirchengemeinde Bensheim-Auerbach mit Hochstädten

  2. Gustav Faschung sagt

    Ich bin bestürzt darüber als ich die Todesnachricht heute im Gottesdienst in Seligenstadt erhalten habe. Ich habe Thomas Groß als einen hilfsbereiten manchmal auch unbequemen Menschen kennengelernt, der immer ein offenes Ohr hatte. Ich spreche der Gemeinde mein Beileid zu diesem bitteren Verlust aus.

  3. Ramu Kumar sagt

    Lieber Thomas!
    Du warst für uns nicht nur Seelsorger, sondern ein guter Freund in den schwierige Situationen gewesen. Wir vermissen Dich sehr! Du bleibst ewig in unserem Herzen. Du hast uns in die Gemeinde mit offenen Armen empfangen und uns neues Licht gezeigt. Möge Gott all deine guten Taten vergelten. Möge deine Seele ruhe in Gottes ewigen Frieden.
    Danke, dass wir dich kennengelernt haben.
    Familie Kumar.

  4. Paul Schwab sagt

    Als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates von Sankt Nikolaus Klein-Krotzenburg spreche ich der Pfarrei Sankt Georg in Bensheim unsere Anteilnahme zum Tod von Pfarrer Thomas Groß aus. Wir sind sehr traurig!
    Paul Schwab

  5. Markus Bonifer (Büchereileiter) sagt

    Liebe Pfarrgemeinde St. Georg Bensheim,
    Die Nachricht des Todes von Pfr.Thomas Groß hat uns zutiefst erschüttert. Wir kannten ihn als unser ehemaliger Chef viele Jahre und schätzten die wertvolle Zusammenarbeit.
    Ich als Leiter der Katholischen öffentlichen Bücherei St.Margareta Froschhausen spreche Ihnen im Namen des gesamten Büchereiteams mein herzliches Beileid aus.
    Markus Bonifer
    Büchereileiter

  6. Norbert und Maria Jung und Junge KAB-Seligenstadt-St.Marien sagt

    Wir sind dankbar für die Zeit, in der wir gemeinsame Wege gegangen sind. Wir sind Freunde geworden, haben gemeinsame Ideen verwirklicht. Er hat mit uns eine Gemeinschaft junger Menschen gegründet, die eine gute Zukunft hat. Er hat unsere Projekte gefördert und so unterstützt, dass bis heute und zukünftig viele junge Menschen einen Platz in unserer Gemeinde haben. Wir wissen, dass er bei dem Gott ist, dessen Glauben er verkündet hat, der ihn jetzt behütet und beschützt.

  7. Peter Schießl sagt

    Vor einem Monat durfte ich von Thomas Groß den Segen zu meiner Amtseinführung als Direktor der Christoffel Blindenmission erhalten. Die ersten Begegnungen mit ihm hatten in mir den Wunsch nach einer Vertiefung unseres Kontakts geweckt. Nun ist dafür keine Zeit mehr. Und ich erahne, welchen Verlust sein Tod für viele Menschen bedeutet. Es sei uns ein Trost, daß wir ihn und mit ihm unsere Trauer in die Hände des barmherzigen Gottes legen dürfen.
    Peter Schießl

  8. Ev. Michaelsgemeinde Bensheim sagt

    Liebe Schwestern und Brüder der Pfarrei St.Georg!
    Wir trauern mit Ihnen um Ihren Pfarrer Thomas Groß, der so unvermittelt früh aus diesem Leben gerufen wurde.
    Wir können es noch gar nicht fassen, dass er so plötzlich aus Ihrer Mitte und aus unserer guten ökumenischen Gemeinschaft gerissen wurde.
    Wir haben seine Stimme noch im Ohr, sehen ihn noch lebhaft vor uns als ungewöhnlich agilen, mutigen, für die Sache Jesu begeisterten, auf die Menschen zugehenden Priester und Diener seiner Kirche.
    Auf unserer gestrigen Kirchenvorstandssitzung haben wir
    in ökumenischer Verbundenheit und tiefer Anteilnahme
    seiner im Gebet gedacht. Wir haben für Ihre Pfarrei und für alle, die Thomas Groß geliebt und geschätzt und haben, gebetet, dass sie als so plötzlich verwaiste und in tiefe Trauer gestürzte Gemeindeglieder, Verwandte und Freunde in der Hoffnung auf den auferstandenen Christus durch die Kraft des Hl.Geistes getröstet werden mögen.
    Wir werden auch in den nächsten Tagen und Wochen für Sie
    beten, dass die Erschrockenheit und die Trauer über diesen schweren Verlust überwunden werde durch die Gewissheit,
    die der Apostel Paulus im Römerbrief in die denkwürdigen
    Worte gefasst hat:
    „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Römer 8,38-39)
    In herzlicher Anteilnahme
    Der Kirchenvorstand der evangelischen Michaelsgemeinde Bensheim

  9. Christine Ullmann sagt

    Lieber Thomas,
    36 Jahre haben wir uns gekannt, du warst mir zuerst ein lieber Kollege in der Musik, später ein enger Freund. Viele Stationen meines Lebens hast du begleitet, ich war dir für jeden Schritt dankbar. Nun hat der Herr dich zu sich geholt, ich bin sehr traurig und werde dich vermissen. Ruhe in Frieden.
    Christine

  10. Robert Schnabel (St. Marien) und Raimund Werner (St. Margareta) aus Seligenstadt sagt

    Liebe Gemeinde St. Georg Bensheim,
    schockiert und fassungslos haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod Ihres Pfarrers Thomas Groß vernommen.
    Bis 2004 war er 17 Jahre lang Pfarrer in St. Marien Seligenstadt und St. Margareta Seligenstadt-Froschhausen. In unseren beiden Gemeinden und weit darüber hinaus hat er tiefe Spuren hinterlassen. Seine modernen Gottesdienste, seine tiefgehenden Predigten, sein Anspruch, die Gemeindemitglieder zur Mündigkeit im Glauben zu ermutigen, haben unsere Gemeinden bleibend geprägt.
    Als sein Tod in unserem 11 – Uhr – Gottesdienst verkündet wurde, brannte am Altar die Osterkerze. Auch wenn wir ihn bei unserem Gott behütet wissen, so wissen aber auch, dass er Ihrer Gemeinde sehr fehlen wird.
    Wir teilen Ihre tiefe Trauer.
    Robert Schnabel, PGR St. Marien, Seligenstadt
    Raimund Werner, PGR St. Margareta, Seligenstadt

  11. Jürgen Döbert sagt

    Lieber Thomas,
    ich durfte dich vor 10 Jahren beim Berlin-Marathon kennen und schätzen lernen und einige Zeit später auch als schöne Erfahrung die Heiligabend-Feier in Seligenstadt miterleben.
    Keep on running!
    Jürgen

  12. Liebe Pfarrgemeinde St. Georg.
    Am vergangenen Sonntag wurde auf der Liebfrauenheide bei Klein Krotzenburg das Fest der Sieben Schmerzen Mariens gefeiert. Es ist das Titularfest der Wallfahrtskapelle zur Schmerzhaften Mutter Gottes. Bei der Eröffnung des Gottesdienstes gab Pfarrer Thomas Weiß bekannt, dass er uns noch einen achten Schmerz mitteilen muss und zwar den Tod von Pfarrer Thomas Groß aus unserer Gemeinde. Wir dachten dabei spontan an die betagten Eltern von Thomas, die diesen Schmerz, ihren einzigen Sohn zu verlieren, nun am eigenen Leib erfahren müssen.
    Thomas Groß war im Jahre 2000 als Dekan Gründungsmitglied des „ Freundeskreises der Karmelitinnen Kloster St. Gabriel e. V.“ in Hainburg und war bis zu seinem Tod förderndes Mitglied.
    Dekan Groß wird in Ihrer Gemeinde eine große Lücke hinterlassen.
    Als Mitglied des Freundeskreises ist er in das Fürbittgebet unserer Schwestern eingeschlossen.
    Für den „Freundeskreis der Karmelitinnen Kloster St. Gabriel e. V.“ spreche ich Ihnen die herzlichste Anteilnahme aus.
    Klaus Klug, 1. Vorsitzender

  13. Mathias Klug sagt

    Die Erinnerung an einen Menschen, der so viel zu geben hatte, von dem ich als junger Christ in der Gemeinde Klein Krotzenburg so viel und gerne gelernt habe, wird immer bleiben!
    Ich kann dafür nicht genug danken.
    Mathias Klug
    Rüsselsheim

  14. Jutta Kapp sagt

    Immer vorwärts, nie nach rückwärts gewandt – das war eine Maxime von Pfarrer Thomas Groß, wie ich ihn aus St. Marien Seligenstadt kenne.
    Nun ist er angekommen. Wir, die wir trauern, meinen: viel zu früh.
    Möge er schauen, was er geglaubt hat.

  15. Bernhard Stenger, für Esperanza sagt

    Die frohe Botschaft verkünden- wir konnten es gemeinsam tun, im Zusammenspiel von Wort und Musik. Dankbar sind wir für die Offenheit, neue Musik zu wagen und mit uns Gottesdienste zu gestalten und feiern.
    Dankbarkeit erfüllt uns, dass wir unsere Fähigkeiten einbringen durften, dass wir dabei waren und so einen Beitrag leisten konnten.
    Unsere Band heißt „Esperanza“- Hoffnung. Es ist mehr als eine Hoffnung, es ist eine Gewissheit, dass Thomas Groß Spuren hinterlässt, bei denen, die mit ihm und seinen Ideen die frohe Botschaft erlebt und Glauben gespürt haben. Und wenn ein Lied unsre Lippen verlässt, werden wir diesen Geist weiter spüren.
    Wir vermissen ihn.

  16. Tatjana Bachheibl sagt

    Du hast uns vor 18 Jahren getraut.
    Du hast vor 16 Jahren unseren Sohn getauft.
    Wegen Dir bin ich gerne in den Gottesdienst gegangen, weil Du mir mit Deinen Worten so gut getan hast.
    Ich bin unendlich traurig!

  17. Dr. Dieter Markowetz sagt

    Persönliche Erinnerung des ehemaligen Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden von St. Elisabeth in Schönberg/Wilmshausen.
    Am 17. September 2012 stand im Bergsträßer Anzeiger die Nachricht, dass Pfarrer Groß am 15. September verstarb. Genau sieben Jahre früher, am 15. September 2005 wurde im Bergsträßer Anzeiger unter der Überschrift „Pfarrgruppe stellt die Weichen für die Zukunft“ berichtet, wie die Pfarrei St. Georg und die beiden Pfarr-Rektorate St. Andreas und St. Elisabeth unter dem Motto „Gemeinde wächst – mit uns“ zukünftig gemeinsam den eingeschlagenen Bistums-Prozess erfolgreich gestalten wollten.
    In derselben Ausgabe am 15. Sept. wurde die Arbeit von Pfarrer Groß für St. Elisabeth unter der Überschrift „Eine neue Aufgabe für Pfarrer Thomas Groß“ konkretisiert und mit dem Hinweis abgerundet „Mit seinen Pfarrern hat die Gemeinde (St. Elisabeth) immer Glück gehabt, das zeigt sich jetzt auch wieder. (…) Der Pfarrgemeinde-Rat lädt alle Freunde und Mitglieder von St. Elisabeth für Samstag, 17. September 2005, zu dem Einführungsgottesdienst von Pfarrer Thomas Groß herzlich ein.“
    Meine Begrüßungsansprache am 17. September beendete ich in der festen Überzeugung „So, wie wir in dem zurückliegenden Jahr Sie, Herr Pfarrer Groß, in persönlichen Gesprächen, bei etlichen Sitzungen im Rahmen des neuen Pfarreien-Verbundes sowie auf unserem Pfarrfest im Mai und aus der lokalen Presse wahrgenommen haben, sind wir davon überzeugt, dass wir mit Ihnen, Herr Pfarrer Groß, den Teil des Bistums-Prozesses, der uns betrifft, erfolgreich abschließen werden und, das ist uns sehr wichtig, dass wir sehr gut zusammenarbeiten werden.“
    Unsere Arbeitsergebnisse in den Monate bis zur Pfarrgemeinderatswahl 2007 bestätigten meine Vermutung: Hindernisse wurden überwunden, der Bistums-Prozess wurde einvernehmlich, konsequent, zielstrebig und erfolgreich vorangebracht.
    Als ein Beispiel dafür, wie Pfarrer Groß den Bistums-Prozess in der Gemeinde anpackte, will ich aus seiner Einladung zur Gemeindeversammlung von St. Elisabeth am 17. Dezember 2006 wiedergeben: „Die Gremien-Arbeit wird sich ändern. Garantiert wird, dass ein oder zwei Gemeindemitglieder aus St. Elisabeth in den Gremien der Pfarrei St. Georg vertreten sein werden (…) In Ihrer Gemeinde werden Arbeitskreise gebildet. Jeder Arbeitskreis beschäftigt sich mit einer zeitlich befristeten Aufgabe (…). Wenn sich für die Durchführung einer bestimmten Aktion keine freiwilligen Helferinnen und Helfer finden, wird diese Aktion nicht durchgeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Gemeinde St. Elisabeth ihr Gemeindeleben selbst gestaltet.“
    An diesem Beispiel wird klar erkennbar, dass Herr Pfarrer Groß Eigeninitiative und die Übernahme von Verantwortung erwartete. Das war es, was ich an ihm besonders schätzte.

  18. Karl Heinz Uth, ev. Pfarrer i.R. sagt

    Mit großer Betroffenheit erfuhr ich von Norbert Jung, dass unser Freund Thomas Gross so plötzlich heimgerufen wurde. Seit Anfang 1990 besteht eine sehr lebhafte Partnerbeziehung zwischen St. Marien Seligenstadt und der Ev. St. Laurentius Gemeinde Krostitz / Sachsen.
    Ein Sturmunglück hatte uns zum Glück zusammen geführt. Eine einmalige Hilfsaktion der KAB und Pfarrer Thomas Gross kam in Gang. Wir erlebten eine große Geschwisterlicchkeit unter Christen. Viele Ideen, Kosten und Unternehmungen wurden von Seiten St. Marien praktiziert. Stets stand das Verbindende zwischen katholischen und evangelischen Christen im Mittelpunkt.
    Völlig unkompliziert feierten wir das Mahl des Herrn. Regelmäßig trafen wir uns, entwickelten Schritte zur Oekumene hin und waren damit weiter gekommen als unsere oberen Kirchenebenen. Die frohe und aufgeschlossene brüderliche Art von Thomas Gross war wegbereitend.
    Ich denke sehr gern an die Treffen in unserer Partnergemeinde Seligenstadt. Lange Zeit hing eine große Darstellung an eurer Orgelwand (links vom Eingang), die ein Symbol der friedlichen Revolution zeigte: zwei Friedenstauben hielten bunte Fäden in ihren Schnäbeln. Damit überbrückten sie den garstigen Graben der Trennung. Thomas war für mich eine dieser beiden Tauben. Ganz einfach schrieben wir neue, bunte Seiten im Buch der Oekumene.Uns leitete der verbindende Geist Gottes. Nachdem Thomas nach Bensheim wechselte, ging die geschwisterliche Beziehung mit Holger Almenröder bruchlos weiter.Was für ein Segen?!
    Mit Traurigkeit nehmen wir Abschied von Thomas, aber die Dankbarkeit für so vieles überwiegt. „Wir wollen nicht trauern, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein, dass wir ihn so lange gehabt haben und immer noch haben, aber nun in den Händen unseres barmherzigen Gottes.“
    Wenn ihr am Sonnabend in Bensheim um Thomas Gross zusammen seid, denke ich an Thomas und euch.
    Bleibt behütet und beschützt!
    Karl Heinz Uth, ev. Pfarrer i.R.

  19. Rudi Bonerz sagt

    Thomas Groß, ein herausragender Pfarrer und ein „Macher!“
    In der Presse und in vielen Nachrufen wurde immer wieder deutlich, wie sehr sich Thomas Groß als Pfarrer und Dekan über seinen Tod hinausgehende Verdienste in der Kirchengemeinde, bei der Bevölkerung und in der Stadt Bensheim, erworben hat. Tief betroffen haben die Menschen in unserer Stadt von Thomas Groß Abschied genommen.
    Zu seinen vielen herausragenden Aktivitäten zählt auch die Gründung der Bensheimer Tafel. Bereits im Jahre 2005 hat er mich und alle Mitglieder des Sozialausschusses der Gemeinde St. Georg überzeugen können, dass in unserer Stadt eine solche Einrichtung gebraucht wird.
    Eine ökumenische Einrichtung, wie die Tafel, sollte deutlich machen, dass allen Kirchengemeinden die Notlagen einzelner Mitbürger nicht egal sind und dass die Tafel zu Betrieben, Institutionen, Einrichtungen und Bürgern eine Brücke bilden soll, um vielen bedürftigen Mitmenschen ihre finanziellen Notlagen zu erleichtern. Auch sollte deutlich werden, dass das Wegwerfen von Lebens-mitteln aus dem Überfluss von den Kirchen nicht akzeptiert wird.
    In den Anfangsjahren der Tafel stellte Thomas Groß den Tafelmitarbeitern das Gemeindezentrum St. Georg und später sogar die Kirche als Lebensmittelaus-gabestelle bis zum Umzug der Tafel in die ehemalige Küche des Heilig Geist Hospitals zur Verfügung. Auch damit machte Thomas Groß die Wichtigkeit der Tafel für ihn und für sein soziales Engagement deutlich.
    Wie Untersuchungen und die jährlichen Armutsberichte immer wieder veran-schaulichen, werden zunehmend mehr Menschen in den kommenden Jahren auf Unterstützungen, auch von der Tafel, angewiesen sein.
    Thomas Groß hat mit dem Anstoß zur Tafel eine Einrichtung geschaffen, für die ihm viele Menschen in schwierigen Lebensphasen sehr dankbar sind.
    Ich selbst fand bei Pfarrer Groß immer ein offenes Herz und eine wohlwollende Unterstützung. Für die gute Zusammenarbeit bin ich ihm dankbar.
    An Thomas Groß werden wir uns noch sehr lange gerne erinnern.
    Rudi Bonerz
    ehemaliger Leiter der Bensheimer Tafel

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