Thomas Groß: Erinnerungen

Bensheim nimmt Abschied von Dekan und Pfarrer Thomas Groß

Mit einem ergreifenden Requiem hat Bensheim Abschied von Dekan und Pfarrer Thomas Groß genommen. Tausende Gläubige waren am heutigen Samstag in die Pfarrkirche von St. Georg gekommen, um Thomas Groß die letzte Ehre zu erweisen.

Abschied von Thomas Groß

In Vertretung des aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesenden Kardinal Karl Lehmann sprachen Weihbischof Ulrich Neymeyr und Generalvikar Dietmar Giebelmann zu den Menschen. „Plötzlich und unerwartet ist Thomas Groß gestorben, mitten im Laufe seines Lebens“, brachte Ulrich Neymeyer die unter den Gläubigen überall zu greifende Fassungslosigkeit und Trauer zum Ausdruck. Der Weihbischof gedachte insbesondere den Eltern des Verstorbenen und spendete Ihnen Trost.

In den sehr persönlichen Ansprachen brachten der Landrat der Kreises Bergstraße Matthias Wilkes und Bensheims Bürgermeister Thorsten Herrmann zum Ausdruck, dass die Region einen großartigen Menschen verloren hat, der immer mitten unter den Menschen gewirkt hat. „Er hat den Einzelnen nie aus dem Blick verloren“, sagte Bürgermeister Herrmann.

Auch aus Seligenstadt, wo Thomas Groß lange Jahre als Dekan wirkte, und aus seiner Heimatgemeinde Klein-Krotzenburg waren viele Freunde, Weggefährten und Bekannte von Thomas Groß in Bensheim.

„Thomas Groß hatte ein Herz für die Ökumene“, sagte die Dekanin des Evangelisches Dekanats, Pfarrerin Ulrike Scherf, „für ihn war immer das Verbindende das Entscheidende“.

Franz Schlink, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats von St. Georg, sprach den Gläubigen aus dem Herzen, als er sagte, dass Gerechtigkeit immer das Anliegen von Thomas Groß war. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende bewunderte Thomas Groß vor allem für seinen Mut, immer wieder neue und auch unbequeme Wege zu gehen.“Seine Ideen und Impulse werden uns fehlen.“ Franz Schlink versprach: „Wir werden versuchen, das Miteinander fortzusetzen und seine Ideen weiterzuleben.“

Danke Thomas Groß!

 

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