Gemeindeleben

„Vernetzte Stadt“ meint auch die Kirchen

Zu einer Auftaktveranstaltung „Kirche auf dem Hessentag 2014“ hatte die Steuerungsgruppe hauptamtliche und ehrenamtliche Vertreter der katholischen Pfarreien und der Vereine am Samstag ins Caritasheim Sankt Elisabeth gebeten. 37 Personen waren der Einladung gefolgt. Die Moderation der Veranstaltung lag bei Ursula Stroth vom Pfarrgemeinderat Heilig-Kreuz, Auerbach. Sie avisierte einen Informations-Block und eine sich nach der Pause daran anschließende Gruppenarbeit zur Sammlung und Prüfung von Ideen zu bestimmten den Hessentag betreffenden Themen.

Vom Dekanat Bergstraße waren die Dekanatsreferenten Renate Flath und Stephan Volk gekommen und aus Mainz Thomas Klumb, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Bistum Mainz, um mit ihren Erfahrungswerten vorheriger Hessentage und Ideen zur Machbarkeit und Finanzierbarkeit von Projekten zur Verfügung zu stehen.

Von der Stadtkultur Bensheim erläuterte Thomas Herborn den Anwesenden, welche Orte und Räume entlang des Berliner Rings und in der Innenstadt im Visier stünden, gleich nachdem Harald Poggel , leitender Pfarrer des Pfarreienverbunds, die Anwesenden begrüßt hatte. Die Stadt Bensheim wolle die Kirchen am Ort in die Hessentags-Projekte mit einbinden, so Herborn. Er sprach über die Pläne, den Verkehr und die Parkflächen betreffend und über die Hessentags-Arena im Stubenwald II, ein Gebiet, das durch seine Erschließung später für Bebauungszwecke genutzt werden könne. Bislang seien Grundsatzentscheidungen getroffen, die im Detail zu klären seien.

In der Innenstadt sind auf der „Hessentags-Straße“ die Kirche Sankt Georg mit Kirchgelände, das unweit gelegene Franziskushaus und die Hospitalkirche als Areale für die Katholische Kirche interessant.

Thomas Klumb gab einen Überblick über die letzten fünf Hessentage anhand einer Diashow. Er empfahl Slogans, Flyer und Aufmerksamkeitsaktionen und versprach in seiner launigen und an Pointen reichen Art einen, wenn auch geringen Zuschuss vom Bistum Mainz, und machte darüber hinaus Vorschläge, wie man den Etat durch Eigeninitiative erhöhen könne.

Pfarrer im Ruhestand Hermann-Joseph Herd, ehemals Pfarrer in Sankt Peter, Heppenheim, berichtete vom Hessentag 2004 in der Kreisstadt und betonte: „Essen und Trinken müssen mit Begegnung zusammenkommen.“

Nach ersten Gruppierungen nach Interessenlage bildeten sich dann die folgenden fünf Themengruppen heraus: Ort und Räume, Zentrum mit Essen und Trinken, spirituelle Angebote, Musikprogramm und Festzug.

Wie aus den Vorstellungen im Plenum ersichtlich, mangelt es nicht an machbaren Ideen, an denen mit Volldampf weitergearbeitet werden wird. Maria Blächer