Gemeindeleben

Denn sie werden Erbarmen finden

Die Barmherzigkeit Gottes ist sehr konkret: „… denn sie werden Erbarmen finden“ lautet das biblische Leitwort zum diesjährigen Sonntag der Weltmission, der am 30. Oktober in St. Georg gefeiert wird. Die biblische Sprache mag abstrakt klingen, die Botschaft ist aber sehr konkret. Es geht um das, was unser Engagement trägt, und um unsere Glaubwürdigkeit als Christen in der heutigen Welt. Missio lädt Sie in diesem Jahr ein, das Engagement unserer Schwestern und Brüder auf den Philippinen näher kennenzulernen. Aus dem Glauben heraus setzen sie sich für die Würde der Menschen und den Schutz der Familien ein. Trotz wiederholter Naturkatastrophen und weitverbreiteter Armut lassen sie sich die Freude am Leben und am Glauben nicht nehmen.

Rekordmesse mit Papst Franziskus im Rizal Park

Gottesdienstbesucher bei der Open Air Messe mit Papst Franziskus im Rizal Park in Manila 2015. Mehr als 80 Prozent der rund 100 Millionen Einwohner sind katholisch (Foto: missio/Hartmut Schwarzbach).

Die Kollekte an diesem Sonntag wird weltweit abgehalten und zeigt so die gelebte Solidargemeinschaft der Kirche. Mit den Mitteln werden kirchliche Projekte besonders in den ärmsten Ländern der Welt unterstützt. „Verschließen wir nicht unser Herz wegen unserer eigenen Sorgen, sondern weiten wir es für die Horizonte der ganzen Menschheit“, sagt Papst Franziskus. Deshalb lädt der Weltkreis von St. Georg ein zum gemeinsamen Gottesdienst um 10:30 Uhr in die Pfarrkirche. Anschließend wollen wir im Pfarrzentrum bei einem Fingerfood-Büfett noch zusammen sein und uns im Gespräch austauschen. Mitglieder des Weltkreises von St. Georg würden sich freuen, wenn noch weitere Interessierte etwas zum Büfett beitragen könnten. Für Rückfragen bitte im Weltladen melden oder unter Tel. 3759 bei Familie Hille.

Floating Houses auf dem Navotas River in Tondo

Floating Houses: In dem dicht besiedelten Slum Navotas in Manila leben die Menschen in schwimmenden Hütten aus Holz und Wellblech und unter einer Brücke. Wohnraum im Großraum Metro Manila ist für viele Menschen zu teuer (Foto: missio/Hartmut Schwarzbach).