Gemeindeleben
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60 Jahre Pfarrrektorat St. Elisabeth – Schönberg

Grußwort von Pfarrer Thomas Catta: 

60 Jahre Jubiläum wird gerne mit einem Diamanten verglichen, warum, weil es ausgesprochen wertvoll ist.

60 Jahre sind es wert, gefeiert zu werden, Rückblick und Ausblick zu halten
Das gilt  heute für Schönberg, für  St. Elisabeth, vor 60 Jahren wurde diese  Kapelle zum Pfarrrektorat erhoben. St. Elisabeth ist eine Tochter von St.Georg, die nach Loslösen von der Mutter und dem Selbständig sein, 2007 wieder zur Mutter zurückgefunden hat.

Im St. Georg PGR – Protokoll vom März 2007 habe ich gelesen:
„2005 haben sich die Gremienmitglieder der beiden Gremien  Pfarrrektorate St. Elisabeth Schönberg und St. Andreas Reichenbach FREIWILLIG; OHNE DRUCK, für die Rückführung in die Mutterpfarrei St. Georg entschieden und anschließend bei den Gemeindemitgliedern für diese Maßnahme geworben.  In Gemeindeversammlungen  wurden die Rückführungen einstimmig beschlossen; Gegenstimmen wurden nicht registriert.“

Ob das alles tatsächlich so war, oder vielleicht ein wenig geschönt dargestellt ist, weiß ich nicht, immerhin heißt es im PGR-Protokoll, dass es bei einer Gemeindeversammlung in St. Georg Einwände und ablehnende Stimmen gegeben gegen die Rückführung gegeben hat.

St. Elisabeth ist und bleibt Tochter von St. Georg und soll das  freilich auch noch hoffentlich lange bleiben und bei aller Verbundenheit  soll die Tochter auch ihren Freiraum haben und sich nicht gegängelt fühlen.

Eine Mutter ist für ihre Tochter verantwortlich und gute Töchter wissen, was sie an der Mutter hat.

Pfarrer Wolfgang Thrin fordert als Pfarrvikar mit freundlicher Hartnäckigkeit vom Verwaltungsrat St. Georg ein, wenn etwas in St. Elisabeth repariert werden muss, hakt nach, wenn es zu lange dauert – und das ist auch gut so. Freilich muss manches mittelfristig angegangen werden, weil es halt auch finanziert werden muss. Sorgen bereiten uns im Verwaltungsrat z.B. die Risse im Kirchengebäude von St. Elisabeth. Heute soll freilich die Freude im Mittelpunkt stehen:
St. Elisabeth wurde gebaut, damit hier Menschen zusammenfinden, um miteinander die Eucharistie zu feiern, ihren Glauben zu feiern. Es freut mich, dass dies über 60 Jahre gelungen ist und immer noch gelingt, dass sich hier eine kleine aber feine Gottesdienstgemeinde jeden Sonntag versammelt; dafür danke ich Ihnen;  besonders herzlich danke ich Wolfgang Thrin, dem ständigen Vertreter des Pfarrers von St. Georg hier in St. Elisabeth, dass er hier ist, dass er hier Pfarrhaus wohnt, dass er  mit Ihnen, verehrte Gottesdienstgemeinde,  diese Kirche mit Leben, mit dem Gotteslob erfüllt,dass er mit durchdachten Predigten Menschen erreicht, den guten ökumenischen Kontakt zur ev. Gemeinde in Schönberg pflegt,  dass er seinen Dienst in St. Elisabeth mit Leidenschaft tut und ich hoffe, dass er dies noch lange weiter macht.

Gemeinsam mit unserer Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Angela Schmidt gratuliere ich St. Elisabeth im Namen ihrer hochbetagten Mutter St. Georg zum vergleichsweise jugendlichen 60. Geburtstag und wünsche, dass dieser Kirchenraum auch künftig Haus Gottes unter den Menschen ist.

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