Gemeindeleben
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Frauen von St. Georg und Umgebung pilgerten nach Walldürn

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ war das Leitwort der diesjährigen Frauenfußwallfahrt, die Bensheimer Frauen in zwei Etappen nach Walldürn führte. 

Bei sonnigem Wanderwetter startete eine Gruppe von 23 Frauen aus Bensheim und Umgebung und Thomas Catta, dem Pfarrer von St. Georg in  Bensheim, bei der Walburgiskapelle. 27 Kilometer und etliche Höhenmeter wurden an diesem Tage überwunden. Unterwegs gab es immer wieder Impulse, die das Wallfahrtsthema den Wallfahrerinnen näher brachten. Gemeinsam wurde gebetet, meditiert, gesungen oder man lief schweigend. 

In Boxbrunn angekommen bereiteten sich die Frauen auf den Gottesdienst in der Dorfkapelle vor. Ehemalige Pilger wurden von Till Schuhmann abends nach Boxbrunn gefahren, damit sie den Gottesdienst, der von Pfarrer Catta gehalten wurde,  mitfeiern konnten. Außerdem half er Pfarrer Catta als Messdiener und Martha Chorzynska sorgte für den musikalischen Rahmen. Bei  einem gemeinsamen Abendessen im „Bayrischen Hof“ ließ man den Abend gemütlich ausklingen.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Pilgerhaus von Boxbrunn, welches liebevoll von dem Ehepaar Schulz hergerichtet wurde. Anschließend wanderten die Pilger über den Russenpfad nach Amorbach, wo die Gruppe traditionsgemäß von Bürgermeister Schmitt aus Amorbach zu einem Umtrunk eingeladen wurde. Gestärkt durch selbstgebackenen Streuselkuchen und Kaffee, den die Schwester des Bürgermeisters vorbereitet hat, machte sich die Pilgergruppe auf die letzte Etappe nach Walldürn.

Am Geriatrie Zentrum in Walldürn empfingen Messdiener und Pater Andreas Lengenfeld OFM Conv.  von Walldürn die Pilger und begleiteten sie  in die Basilika. In der Basilika begrüßte er die Gruppe nochmals sehr herzlich, außerdem freute er sich, Frau Marquart für 40 Jahre Pilgerschaft zum Heiligen Blut zu ehren. Anschließend spendete er der Gruppe den Wallfahrtssegen,  den viele Teilnehmerinnen als einen erhabenen Moment empfanden, sodass der strapaziöse Weg ganz in Vergessenheit geriet. 

Nach dem gemeinsam besuchten Vorabendgottesdienst hörte man aus den Reihen der „Neulinge“: „Das war zwar meine erste, aber sicher nicht meine letzte Wallfahrt!“ 

Text und Bilder: Angela Schmidt

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