Im Fokus

Not macht erfinderisch – Es geht! Anders

Misereor Sonntag wird in Kooperation mit dem Weltladen Sankt Georg zum ersten Mal im Pfarreienverbund gefeiert

Ein großer bunter Gottesdienst mit internationalen Gästen und ein gut besuchtes fröhliches Solidaritätsessen im Pfarrzentrum, das gab auf Grund von Corona schon im letzten Jahr in Sankt Georg nicht mehr.

Aber so schnell gibt man ja nicht auf. Die Pandemie macht`s möglich. Plötzlich gab es neue Ideen, den Misereor Sonntag zu begehen, Gemeinschaft zu ermöglichen und Spenden für die Projekte von Misereor zu sammeln.

Der Weltkreis von Sankt Georg konzipierte in bewährter Weise einen thematisch gestalteten Gottesdienst zum Thema: Es geht! Anders!

Und vieles war in diesem Jahr tatsächlich anders.

·       Der Gottesdienst wurde in Sankt Georg, in Sankt Laurentius, in Heilig Kreuz und in Sankt Andreas gefeiert. Ein absolutes Novum im Pfarreienverbund

·       Ehrenamtliche aus Sankt Georg und Sankt Laurentius bereiteten die Aktionen via Zoom-Konferenzen gemeinsam vor

·       Die Bäckerei Jost war gerne bereit zu unterstützen, und verkaufte um den Misereor Sonntag herum Soli-Brot im Laden

·       Die Bäckerei Jakob buk speziell für den Verkauf nach den Gottesdiensten ebenfalls Soli-Brote

·       Der Weltladen kreierte Kochboxen, deren Inhalt es ermöglichte ein traditionelles bolivianisches Gericht für 6-8 Personen zuzubereiten.

·       Die Kunden kochten nicht nur, sondern fotografierten ihre Gerichte und schickten die Fotos an den Weltladen, wo sie veröffentlicht wurden.

·       Auch am Nachmittag des Misereor Sonntags gab es noch einen Jugendgottesdienst, ebenfalls mit Soli-Brot-Verkauf

Die Organisatoren hatten zwar jede Menge zu tun, aber auch jede Menge Freude beim gemeinsamen Planen und Vorbereiten.

Das Ergebnis übertraf die optimistischsten Erwartungen. Die Gottesdienste für Corona-Verhältnisse gut besucht, die Kochboxen ausverkauft, hübsche Bilder und eine Spendensumme, die alle bisher dagewesenen Erlöse des Solidaritätsessens bei weitem übertraf. Was will man mehr?

Dieses Konzept könnte Zukunft haben. Wir freuen uns jetzt schon auf den missio Sonntag im Oktober!